Unser logopädisches Angebot:

Unser Leistungsspektrum umfasst alle logopädischen Störungsbilder:

Für Erwachsene:

mit einer Stimmstörung

Wenn Sie eine funktionelle oder organische Stimmstörungen haben, erarbeiten wir mit Ihnen wieder eine einsatzfähige  Sprechstimme und machen Sie wieder fit für ihren Beruf oder Alltag. Dabei kommen vielfältige Methoden zum Einsatz und wir sind für Sie immer auf dem neuesten Stand. Sie können auch präventiv zu uns kommen oder wenn Sie aus ihrer Stimme noch mehr herausholen wollen, dann finden Sie hier unser Angebot.

mit einer neurologischen Erkankung, die das Sprechen, die Sprache oder das Schlucken erschwert:

  • mit einer Aphasie: Hier ist die Sprache meist auf mehreren Ebenen betroffen, das Sprechen, Verstehen, Schreiben und Lesen kann beeinträchtigt sein. Wir unterstützen Sie dabei wieder in Kommunikation mit ihrer Umwelt zu treten und wieder mehr von ihren früheren Fähigkeiten zu erlernen. Aphasien können durch einen Schlaganfall, ein Schädel-Hirn-Trauma, aber auch durch andere Krankheiten entstehen, welche das Gehirn in den zuständigen Bereichen schädigen.
  • mit einer Dysarthrie: Hier ist das Sprechen erschwert durch eine neurologogische Erkrankung. Die Wörter können nicht deutlich ausgesprochen werden und der Betroffene wird oft nicht verstanden. Wir üben mit Ihnen Techniken, die die Verständlichkeit wieder verbessern und/oder erarbeiten mit Ihnen Strategien für den Alltag. Eine Sonderform der Therapie findet bei Sprechstörungen statt, die bei M. Parkinson auftreten. Sie nennt sich LSVT (Lee-Silverman-Voice-Treatment) und ist derzeit die einzige evidenzbasierte Therapieform für diesen Bereich. Sie findet intensiv und hochfrequent statt und ist ist äußerst effektiv.
  • mit einer Dysphagie: Schluckstörungen können verursacht werden durch neurologische oder muskuläre Erkrankungen, die das feinabgestimmte System des Schluckens durcheinander bringt. Häufige Ursachen sind ein Schlaganfall, ein Schädel-Hirn-Trauma, aber auch Nervenlähmungen (wie bspw. eine Fazialisparese), HNO-Tumore oder Muskelerkrankungen. Wir unterstützen Sie dabei Ihre Erkrankung genauer zu verstehen, geben Ihnen jede Menge Tipps und Hilfestellungen für den Alltag und trainieren mit Ihnen, dass Sie weitmöglichst wieder selbständig essen und trinken können. Auch wenn Sie eine Laryngektomie hatten und erstmal mit der neuen Situation zurechtkommen müssen und wieder eine Stimme trainieren müssen sind wir für Sie der richtige Ansprechpartner.
  • mit Redeflussstörungen: Stottern: Wir bauen mit Ihnen gemeinsam ihre Angst vor dem Sprechen ab und trainieren mit Ihnen Techniken, wie das Sprechen flüssiger wird. Poltern: Da es hier meist um ein stark beschleunigtes Sprechen geht, was von dem Betroffenen nicht so gut wahrgenommen wird, trainieren wir zunächst, dass Sie sich ein klareres Bild darüber machen, wie Sie sprechen. Dann trainieren wir Techniken, wie Sie sich entschleunigen können und von anderen besser verstanden werden.

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Für Kinder und Jugendliche:

deren Sprachentwicklung beeinträchtigt ist

Dies kann verschiedene Ebenen betreffen:
  • den Wortschatz: Es kann sein, dass ihr Kind noch nicht so viele Wörter kennt wie vergleichsweise andere Kinder, weniger Wörter benutzt oder die Wörter häufig nicht findet, die es gerade benötigt. Wir führen eine gründliche Anamnese und Diagnostik durch um zu sehen, wie wir Sie und ihr Kind am besten unterstützen können.
  • die Grammatik: Vielleicht versteht ihr Kind verschiedene grammatische Strukturen noch nicht oder bildet die Sätze noch falsch. Wir üben dann gezielt mit den Kindern, was noch nicht funktioniert.
  • die Aussprache: Wenn aus dem "Kindergarten" noch ein "Tindertarten" wird, aus dem "Fisch" ein "Fis", dann trainiern wir gezielt die Hörwahrnehmung (Unterscheidung der Laute) und dann die richtigen Laute und wo sie im Wort hingehören. Und wenn bei der Bildung des "s" die Zunge zwischen den Zähnen herausschaut, was man meist als Lispeln bezeichnet, dann trainieren wir mit ihrem Kind zusätzlich zu dem korrekten Laut auch die Zungen- und Mundmotorik.

mit Ess-, Trink- Fütter oder Schluckstörungen

  • Ess- und Trink-Störungen, ebenso wie Fütterstörungen können bei den ganz Kleinen auftreten, bei körperlichen Behinderungen auch weit über das Säuglingsalter hinaus. Von einer Ess- und Trinkstörung oder Orofazialen Störung spricht man, wenn wirklich etwas beeinträchtigt ist, wie bspw. bei einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte oder einer neurologischen Krankheit. Fütterstörungen sind eher Störungen der Interaktion beim Essen. Manchmal ist das eine verbunden mit dem anderen, auf jeden Fall ist es sehr hilfreich hier eine gute fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, die Sie dabei unterstützt. Wir beraten, unterstützen und begleiten Sie, damit das Essen und Trinken möglich wird und/oder leichter (wieder) gelingt. Wir arbeiten in Anlehnung nach den Methoden Castillo Morales, Padovan, PNF, FOTT und Fendler/Rood.
  • Myofunktionelle Störungen:Die Gesichts- Mund- und Zungenmotorik ist in einem mangelnden Gleichgewicht, wodurch die Zunge oft beim Schlucken vorne gegen die Zähne drückt. Dies kann Zahnfehlstellungen begünstigen. Die Myofunktionelle Therapie kann dazu beitragen, dass eine kieferorthopädische Therapie schneller und nachhaltiger gelingt. Sie finden weitere Informationen dazu in unserem Flyer.

mit Redeflussstörungen(Stottern/ Poltern)

Wir arbeiten unter anderem mit den Programmen Mini-KIDS und Schul-KIDS an. KIDS steht für "Kinder dürfen stottern". Wir beraten Sie als Eltern, was zu tun ist, wenn ihr Kind stottert und arbeiten mit Ihnen und Ihrem Kind gemeinsam an einem kompetenten Umgang mit dem Stottern.

Stimmstörungen

Stimmstörungen können auch bei den kleineren vorkommen, gerne mal wenn die Kinder im Kindergarten auf einmal sehr viel mehr schreien und sich Stimmbandknötchen bilden. Aber auch der Übergang des Stimmwechsels in der Pubertät kann schwierig sein. Wir helfen wenn notwendig und üben spielerisch einen physiologischen und guten Stimmgebrauch.

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Die Therapie findet üblicherweise in der Praxis statt. Wenn Ihr Arzt einen Hausbesuch verordnet hat, kommen wir gerne zu Ihnen nach Hause oder ins Alters- oder Pflegeheim. Es ist auch möglich, dass wir Ihr Kind im integrativen Kindergarten betreuen.